Münster – Das Märchen vom Schlaraffenland

      

Es waren einmal zwei auf Kohle geborene Töchter, die sich auf die Reise machten, die beste Mensa im Königreich Westphalen zu finden. Ihr Weg führte über viele wunderliche Speisestätten, kreuz und quer kehrten sie ein, schmausten und schmatzten wie königliche Schoßkatzen. Eines Tages gelangten sie an die Tore von Monasterium, wo sie ein ortsansässiger Fuchs mit den Worten „Unsere Mensa, Mensch sagenhaft“ empfing. Sie stiegen empor in den weißgefließten Speisesaal. Der Fuchs gab ihnen ein Tablett-deck-dich und schneller als sie schauen konnten, füllte es sich mit Münsterländer Leckereien. Darunter gab es einen Streuobstwiesensaft, mit Äpfeln aus dem Umland  handgelesen vom kleinen Streutaler. Einer kostenlosen Speise misstrauten sie, deshalb bezahlten sie bei der Meerjungfrau im Kassenaquarium. Sie setzten sich an einen Fensterplatz, wo Herden von Drahteseln durch ihr Blickfeld galoppierten. Hier erfasste sie ein wonniges Glücksgefühl, es war alles so idyllisch und zufrieden. Doch da begriffen die Ausflüglerinnen aus dem Ruhrtal, dass dieses goldpanierte Glück nur klein im ganzen Großen ist. Anstatt in dieser Idylle zu verweilen, entschieden sie sich, dass Glück in die Welt hinauszuschreiben.

Mensation: Architektonische Meisterleistung für Auf- und Abgang der Mensa!

Das Haar in der Suppe:  Aufgewühlte und laute Mensagäste

Sursalzprise: Streuobstwiesenapfelsaft!

  

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